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Erfolg spricht Englisch Maria Schmitz
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Artikel
Vom Autor von Intelligent Business

Kursbücher zum Thema Business Englisch – Zurück in die Zukunft?

Kursbücher zum Erlernen von Englisch sind nichts Neues. Überhaupt ist etwas ziemlich Ähnliches viel länger in Umlauf, als man denken mag. Ich habe eine kleine Sammlung von „antiken“ Lehr-“Methoden“ und eine der ältesten geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Es ist daher nicht überraschend, dass deren Ziele denen der zeitgenössischen Kursbücher annähernd gleich sind, nämlich die Vermittlung einer Fremdsprache. Die Methodik jedoch weicht sehr stark von der ab, die heute im Klassenzimmer Anwendung findet. In einem dieser Bücher versichert der Autor seinen Lesern, dass sie lediglich 30.000 Wörter erlernen müssen, um die Sprache zu meistern! Sein Pech ist, dass einige der von ihm vorgeschlagenen Modellsätze weder bei internationalen Geschäftsleuten noch beim heutigen Geschäftsreisenden ankommen würden. Wer zum Teufel muss sagen:

"Junge - bring mir meinen Strumpfhalter." Oder, "Sitzt mein Hut nicht schief?!"

Sprache entwickelt sich in dem Maße, in dem die Gesellschaft sich verändert und publizierte Sprachmethoden haben dies immer wiedergespiegelt, zumindest technisch gesehen. Über die letzten einhundertfünfzig Jahre haben sie mit den Zeiten Schritt gehalten. Sie haben sich von der reinen Papieranwendung bis hin zu Audio- und Videoaufnahmen verändert. Darauf folgten die Multimediakomponenten und heute sind sie im digitalen Zeitalter von Downloads und Podcasting. Und dennoch hat das Kursbuch es irgendwie geschafft als eines der Grundpfeiler des Lehrberufes zu überdauern. Doch weiss niemand wie lange. Und bei dem Gedanken dass Lehrer und Studenten alles, was sie brauchen, kostenlos vom Internet herunterladen können, läuten schon die Alarmglocken im Verlagsgeschäft für Sprachlehrbücher.

In unserer Eigenschaft als die ersten Kursbuchautoren für Intelligent Business kämpften wir mit zwei Herausforderungen. Einerseits war der Prozeß des Recherchierens, des Schreibens und der Buchherstellung im Wandel begriffen und das wiederum lag daran, dass die Geschäftswelt darum drängelte, sich der neuen, computerisierten, digitalen Wirtschaft anzupassen. Auf diese Weise waren das Internet und die digitale Welt von Anfang an ein fester Bestandteil des Intelligent Business Projektes.

Unser Auftrag als Autoren lautete, unter Anwendung des redaktionellen Inhalts und der Recherchearbeit des Hauses den Namen des Economist mit einem Business Englisch Curriculum in Verbindung zu bringen. Wir erledigten den Auftrag, indem wir ein Programm zusammenstellten, das eine Auswahl von aktuellen Geschäftsthemen, aber auch andere Themen beinhaltete, deren Schwerpunkt breiter angelegt war, wie beispielsweise in Themen wie die Umwelt und Energie. Mit diesem Ansatz entwickelten wir eine Vorlage, die auf wesentliche Sprachfertigkeiten fokussierten Aktivitäten und Übungen miteinbezog, und die zudem einen starken lexikalisch-begrifflichen Fokus hatte.

Innovativ ? Das denken wir natürlich sehr gerne und eine Vielzahl der Komponente in den Einheiten, wie beispielsweise ‘Dilemma and Decision’ oder ‘Career Skills’, sind noch nie zuvor in einem Kursbuch erschienen. Aber worin unterscheidet sich IB genau? Zum einen ist es der erste Geschäftskurs in dem die Grafiken und das Layout denen einer Wochenzeitschrift ähneln. Und es ist einer der wenigen Kurse, die es geschafft haben, das digitale Zeitalter zu überbrücken, indem er Lehrern und Studenten kostenlosen Zugang zu Webresourcen bietet.

Wie sieht aber die Zukunft für das Kursbuch zum Thema Business Englisch aus? Diese Frage bleibt offen. Werden wir das Erscheinen von mehreren Mischkursen wie Intelligent Business erleben, oder wird sich das Kursbuch per se einfach künftig online abspielen? Meiner persönlichen Voraussage nach sind Kursbücher vom ewigen Bestand. Sie werden in der einen oder anderen Form überleben. Aber einem meiner Vorgängern in der Welt der englischen Kursbuchautoren zufolge: „Ich könnte falsch liegen“.

Graham Tullis